(not a) boy´s club.


We see only those that can fir the profile. We exclude those that can not. We´ve created a massive wall and allow only certain people to pass. This seeing we have, it´s a special kind of seeing. It seperates us.

These structures are set by us, now they´re ours to break. A different we is possible, but we must make the way. It should not be about sexual orientation. It should not be about gender.

But since we think it is: we boys need to talk.

Skating an sich ist wieder trendy. Ich erkenne es beispielsweise daran, dass der lokale Skateplatz wieder rege genutzt wird – nachdem er jahrelang quasi brachlag. Was auffällt ist, dass ich auch Zum ersten Mal seit langem Mädchen auf den Rampen sehe. Auf einem Brett, nicht als das die Jungen anschmachtende Publikum. Verinzelt zwar, aber immerhin. Frauen im Brettsport sind selten gesehen, auch wenn es erfreulicherweise immer mehr werden.

Früher hatten Frauen und Mädchen Vorbilder wie beispielsweise Cindy Whitehead zur Verfügung. Heute arbeitet unter anderem die Longboard Girl´s Crew daran, die weibliche Seite des Brettsports zu betonen und setzt viel daran, den Sexismus und die Diskrimmierung, die Mädchen und Frauen in dieser Szene häufig erfahren, in die Ecke zu verbannen. Mit Videos wie diesem hier (klick) inspirieren sie dazu, es einfach zu machen. (Cindy übrigens auch, mit ihrer Kampagne „Girl is not a 4 letter word“)

Besonders erfreulich fand ich es da, auf einen männergemachten Beitrag zu stoßen: Boy´s Club. Eine Erinnerung daran, dass der Brettsport eine Willkommenskultur hat, die an und für sich niemanden ausschließen sollte. Eine Botschaft an männliche Skater, die´s noch nicht geschnallt oder nicht wahr haben wollen. Es geht nicht darum, „die Mädchen auch mal mitspielen zu lassen“, sondern darum, ihren Platz im Ring (oder besser im Pool) anzuerkennen und blöde Sprüche runterzuschlucken. Die Brüste aus der Werbung zu verbannen (wie überall sonst, machen die die Produkte nun mal nicht besser) und Vorurteile abzubauen. Ganz abgesehen davon, dass die Skateindustrie hier einen riesigen Absatzmarkt verkennt und sich darauf beschränkt stereotype Produkte (pink mit Blümchen drauf, etc.) anzubieten.

Ich kann mir vorstellen, dass die ablehnende Haltung männlicher Skater das größere Hindernis für potenzielle Skaterinnen ist, als die Gefahr sich zu verletzen. Ein dummer Spruch oder eine obszöne Geste gehen im Zweifelsfall tiefer als Rollsplitt. Schlimm genug, dass dieser menschgemachte Grund eventuell der auschlaggebende ist.

Um es mit den Worten der LGC abschließend zu sagen:

If you have 200 girls worldwide into longboarding, probably and by statistics only one or two will have the raw skill or patience to achieve a PRO level.If you have 20.000 that number will grow considerably. That’s another reason why we need to keep working. Getting more girls into the sport means not only more girls having fun, but more girls that will reach media exposure and become role models to other women, showing that we can do anything we like to, no gender-labeled.

These apply to every sport and we work and promote supporting all the female movements out there doing the same thing, so let’s keep doing this together!

Much love and keep shredding!

Weiterklicken:

Longboard Girls Crew

boy´s club

Girl is not a 4 letter word

Advertisements