unauffindbar.

Ich wohne in einem Gebäude, dass im Ort eine prominente Position hat – oder wie soll ich anders sagen? Es liegt mitten im Ort und jede_r kennt es. Davon kann man ausgehen.

Trotzdem scheine ich irgendwie nicht auf der Landkarte zu sein, wenn es zum Beispiel um Termine mit Telekom Technikern oder das Zustellen von Paketen geht. Es braucht mindestens zwei Anläufe, bis sich Personen oder Gegenstände einfinden. Schon komisch, man sollte doch meinen, zumindest der Paketbote sei ortskundig genug.

Langsam geht es mir auf den Geist. Ich bin weder unauffindbar, noch unbekannt verzogen und zu Hause wenn ich es sage. Ich überlege schon, ein großes Leuchtschild zu besorgen, dass ich immer auf den Parkplatz stellen kann wenn ich etwas erwarte. „Hier wohne ich und ich bin zu Hause, nur herein spaziert“ in Neon, mit Blinklichtern drumherum. Vielleicht liegt es aber auch einfach an der besagten Prominenz des Gebäudes.

Unter Umständen geht niemand davon aus, dass dort auch Menschen wohnen. Das ist ja für Häuser recht ungewöhnlich.* (*Ironie) Aber selbst wenn ich ein Geschäft oder ein Büro oder sonst etwas hätte, so müsste ich doch belieferbar sein. Nun denn, wenn es auf den zweiten Anlauf klappt ist das besser, als gar nicht. vansDiese formschönen Schuhe haben mich beispielsweise heute erreicht, nachdem mir die Kinnlade bei dem Grund der Rücksendung an den Absender doch leicht runterklappte: ich sei unbekannt verzogen. Nicht ganz.

Ich hätte sie gern in Türkis gehabt, aber grün ist auch sehr schön. Und wie schon mein Politikprof Herr Nitschke immer sagte: „So what?“.

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