du jour.

Ich benutze ein Shampoo, welches der Eigenmarke einer Drogeriekette zugehört, welche in dem Ort in dem ich lebe, keine Filiale hat. Puh, langer Satz. Nun denn. Das Shampoo geht merklich seinem Ende entgegen und Nachschub musste her. Nutzte ich also die Gelegenheit, den Samstag für eine kleine Tour nach Bremen zu nutzen. Der Plan zu diesem Ausflug kam mir…unter der Dusche, heute morgen.

20150620_161947Ich kam nicht darum herum, mir bei Starbucks eine Tasse Kaffee zu gönnen. In dieser Filiale war ich früher oft, so manch gutes Gespräch wurde, dank der 50cent Nachfüllfunktion bei Filterkaffee, über Stunden geführt. Nun war ich das erste Mal seit einigen Jahren wieder dort. Castet Starbucks eigentlich seine Mitarbeiter nach dem Aussehen? Alle in diesem irgendwie alternativ-intellektuellen-coffeeshop Look. Oder wie soll ich das beschreiben?

20150620_164626Im Schnoor war ich auch unterwegs, ich wollte zu diesem Laden mit den skandinavischen Sachen. Dort war ich auch, aber mir hat nichts außer einer Teekanne wirklich zugesagt. Und davon habe ich reichlich, ich benutze nur eine. Hat sich also erledigt.

Ich habe mal mit einer Freundin eine Fotosafari im Schnoor gemacht und war überrascht, wie viele Motive ich noch wiedergefunden habe. Paste ups, aber auch unveränderte Fensterdekorationen und Bepflanzung.

20150620_164729Jemand hat ein Walross ausgesetzt.

20150620_164826

20150620_164919Vans einlaufen ist kein Spaß. #fromwhereIstand

20150620_165131

20150620_185748Als ich aus dem Parkhaus auf die Straße kam, um nach Hause zu fahren, bog ich falsch ab. Und noch mal und noch mal und noch mal. Bis ich endlich auf eine große Straße gelangte, nachdem ich zuvor quer durch die Stadt geeiert war. Aber so ist das, wenn man sich nicht auskennt: man nicht weiß wo man wie fahren muss, damit man nicht oder eben doch auf einen Abbieger gerät.

So war ich also auch mal im Viertel, so im Vorbeifahren. Ich glaube, ich war in Hemelingen. Vielleicht. Auch nicht. Dann tauchten endlich ein paar Schilder auf, die mir ankündigten, dass die Autobahn nicht weit sein könne. Denen folgte ich. Und kam in Brinkum raus. Bei Maps habe ich noch mal versucht herauszufinden, wo genau ich überall war. Aber irgendwo in Nähe Steintor habe ich vollkommen die Orientierung verloren. In Sachen Verfahren sage ich immer: „Es gibt Orte, die sieht man nie wieder.“ . Da hilft dann auch nur ruhig zu bleiben. Alle Wege führen nach Hause.

20150620_203413Ohne Jonas Alaska wäre mir die Rückfahrt sicherlich furchtbarer vorgekommen. Jonas ist Norweger und ich war sehr erfreut, dieses Album im Regal vorzufinden. Bei Cds von norwegischen Künstlern_innen, die ich in Deutschland finde, kann ich immer nur ganz schwer wiederstehen. In Norwegen ist Jonas Alaska längst ein Star mit mehreren Alben. Tonight wurde, nach meinen Infos, extra für den deutschen Markt aus den besseren Liedern zusammengeschustert und im Februar veröffentlicht. Ich spreche hiermit eine Kaufempfehlung aus.

20150620_203438Wer sich auskennt weiß, dass hier investiert wurde. (Ich habe mir auch sogleich selbst einen Shopstop verortnert.) Das Model Esther vintage bekam den Zuschlag. Ein anderes Model gefiel mir eigentlich besser. Aber für eine Handtasche, die ich sowieso nicht für immer lieben werde, war mir das dann doch zu viel Geld. Man merkt gleich den Unterschied zu den Taschen die ich sonst immer hatte, allein schon an der Verarbeitung des Innenfutters.

Das Shampoo, wegem dem ich mich erst auf den Weg gemacht habe, habe ich natürlich erst kurz vor Ladenschluss gekauft. Fürs erste bin ich also versorgt.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s