eingeseift.

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Ich habe das diy-Seifenset von der Bademeisterei ausprobiert. Cosmetic Kitchen ist das Stichwort.

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Ein paar Küchenutensilien braucht man tatsächlich zusätzlich. Eine Rührschüssel,  einen Schneebesen oder etwas anders zum Rühren und eine Mikrowelle oder einen Herd, um ein Wasserbad zu machen.

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In dem Set sind eine Silikonform, ein Eimerchen mit Rohseife, Farbstoffe in rot und grün sowie zwei Düfte enthalten. Den gelben Farbstoff habe ich mich auf der homepage der Bademeisterei noch extra in den Warenkorb gelegt.

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Außerdem gibt es ein kleines Heft, mit einer Anleitung und ein paar Tips.

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Ich habe noch meine Gugl-Silikonform hinzugenommen.

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Der Anleitung entsprechend habe ich die Rohseife in der Mikrowelle für drei Minuten schmelzen lassen. Sie hat dann gekocht. Also, vorsicht. Heiß!

Die flüssige Seife gibt man dann in die Schüssel, wo man Farbe und Duft tropfenweise hinzugibt und dann verrührt.

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Für eine grüne Seife habe ich das Wachs direkt in die Form gegeben und mir einem Pommespieker zuerst den Duft eingerührt. Danach erst habe ich die Farbe hinzugegeben, ich wollte testen, ob ich einen schönen Marmoreffekt hinbekomme. Das hat nicht ganz so geklappt wie geplant, weil die Farbe sich noch weiter verteilt hat.

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Die rote Seife, die nach Rhabarber-Stachelbeere duftet, habe ich in die Guglform gegossen. Dann habe ich beide Formen zum Auskühlen stehengelassen. Das ging auch recht flott, zur Sicherheit habe ich alles eine halbe Stunde stehen gelassen.

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Es ging drunter und drüber.

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Super einfach ließ sich die Seife aus der Form lösen. Weil das Ausgangsmaterial durchsichtig ist, ist auch die gefärbte Seife transparent.

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Ich habe neun schöne Guglseifen rausbekommen und einen „Unfall“. Da hat die Seife nicht mehr gereicht, um die gesamte Mulde auszufüllen und das Nachfüllen ist etwas misslungen.

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Hier die grüne Seife, welche nach Zitronengras-Bambus riecht. Doch ein leichter Marmoreffekt.

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Ganz zum Schluss habe ich die Seifen mit Washipapier und Glitzertape eingepackt. Fertig zum Verschenken, bzw. für die Aufbewahrung.

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Tadaaa!

Das ganze Prozedere hat auch gar nicht lange gedauert, vielleicht etwas länger als eine Stunde. Flotte Lotte also.

Da noch etwas Rohseife über ist, kann ich auch noch mal mehr Seife machen. Dann würde ich allerdings eine Schüssel aus Plastik oder Silikon zum Mischen nehmen. So kann man die Schüssel nämlich noch und nöcher in die Mikrowelle stellen, um schon fest bzw. hart gewordene Seife neu einzuschmelzen und Reste besser zu verwerten. Mit Aluschüssel und Wasserbad fand ich das etwas doof.

Man braucht übrigens nicht so ein Set, man kann auch alles in Einzelteilen bekommen. Entweder bei der Bademeisterei, bei der übrigens alle Zutaten vegan sind, oder man schaut mal bei amazon. Dort gibt es auch Sheabutterseife, die ist dann weiß und nicht durchsichtig, sowie allerlei verschiedene Formen und eine noch größere Vielfalt an Farben und Düften.

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