LIFE IS WHAT HAPPENS WHILE MAKING PLANS.

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Nichts kann dich darauf vorbereiten. Kein Kurs, keine Bücher, keine Erzählungen und Ratschläge. All das Wissen – auf eine Art ist es nichts wert. Denn mit einem Schlag ist alles anders und es kommt ständig anders als man dachte, oder es sich vorgestellt hat.

Mit dem eifrig angesammelten Basiswissen fängt man dann an und versucht sein Bestes. Mehr kann man nicht tun und dabei geht es doch um so viel: einem kleinen Menschen beim Start ins Leben helfen. Ein kleiner Mensch, der schon so viel mitbringt, aber auch noch so viel braucht. Der von Anfang an Charakter und Temperament hat, der jede Sekunde seines jungen Lebens lernt. Wächst. Isst. Meckert. Schläft. Der auf einen angewiesen ist wie noch nie etwas zuvor.

Ehe ich mich versehe, sind schon 5 Wochen um. Wochen voller Entbehrung, ohne Schlaf, regelmäßige Körperpflege im gewohnten Rythmus und Nahrungsaufnahme dann, wenn es dem Baby passt. Nicht, wenn man selbst Hunger hat. Aber auch Wochen voller Verzückung, Wunder und Entdeckungen, neuer Erkenntnisse und vielen ersten Malen.

Ehe ich mich versehe ist schon Routine eingekehrt, wenn man das so nennen will. Denn die Entwicklungssprünge sind so groß und in schneller Reihenfolge, dass Heute niemals wie Gestern ist. Was gestern funktioniert hat, bringt heute nichts mehr. Was gestern noch nicht ging, klappt heute wunderbar. An die Augenringe der Person im Spiegelbild gewöhnt man sich und auch daran, dass manche Sachen erst gemacht werden können, wenn der Partner von der Arbeit kommt.

Eben waren die Händchen noch winzig, die Fingernägel kaum zu erkennen, dann sind sie gefühlt schon riesig und man merkt ganz deutlich: „Das Kind wächst.“. Es will groß werden, von Anfang an.

Das Baby fordert jeden Moment von mir ab. Meine Aufmerksamkeit, meine Zuwendung. Vieles andere rückt in den Hintergrund und ist nicht mehr so wichtig. Fernsehen, Internet, Shoppingtouren. Kann man auch sein lassen.

Ich weiß nicht, ob bei so einem Unterfangen je ein Fazit ziehen lässt. Es hört ja nicht auf. Aber bis hier hin kann ich sagen:

„Das ist das Größte, was bis ich jetzt je erlebt und gemacht habe.“

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Seit einiger Zeit geht es hier sowieso schon recht ruhig zu und es wird vermutlich auch so weitergehen. Ich habe nicht vor, dass Leben meines Kindes und meiner Familie ins Internet zu tragen. Frauen, die beispielsweise bis ins kleinste Detail die Geburt ihres Kindes im Internet schildern, kann ich nicht verstehen. Fotos auf denen man gar Gesichter der Kinder erkennt? Nicht mit mir. Und…ich habe ja auch gar keine Zeit, ständig vor dem Computer zu hocken. Ich muss einen hungrigen Milchvampir versorgen. 😀

Auf instagrsm bin ich noch regelmäßig unterwegs: @zuckerhaut. Take a look.

 

 

MAMISACHEN.

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Die ganze Zeit über fragt man sich sowas wie „Was brauchen wir noch alles?“ oder „Was für eine Babywanne passt in unser kleines Bad?“ und „Macht es Sinn, dieses oder jenes jetzt schon zu kaufen?“. Und dann kommt der Tag, an dem man DIE Tasche für den großen Tag packt und einem fällt auf: Ich habe überhaupt keine stilltauglichen Oberteile. Und dieser Still-Pyjama, der auf allen Listen mit drauf steht, den hab ich auch noch nicht.

Bei der Onlinesuche nach solchen Klamotten ist mir dann aufgefallen, dass die Auswahl irgendwie…mickrig zu sein scheint. Oder ich weiß nicht, wo man suchen muss. Jedenfalls gefielen mir die Sachen bei H&M & Co nicht so gut. Irgendwann ist mir dann ein Shop eingefallen, der hauptsächlich Kinderkleidung vertreibt und habe da mal nachgesehen. Ich hatte aber in Hinterkopf, dass dort auch Kleidung für Mütter angeboten wird. Und tatsächlich wurde ich auch fündig.

 

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Auf gut Glück habe ich mir jetzt mal ein paar Teile bestellt. Zum Teil war angegeben, man möge sie doch 1-2 Nummern kleiner bestellen, da die Kleidung größer ausfällt. Ich bin gespannt, ob ich da dann richtig gewählt habe. Zum Teil sind Kombioberteile, also für Schwangerschaft und die Zeit danach gleichermaßen geeignet. Ist doch top.

 

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Am meisten freue ich mich auf dieses Kleid. ^ Immerhin liegen noch ein paar Sommermonate vor uns und im Sommer trage ich so gern Kleider. Aber nachdem der Bestellvorgang abgeschlossen war, bekam ich die Nachricht, es sei nicht mehr vorrätig. Ich habe darauf hin eine Mail geschrieben und mir wurde versichert, es sei zumindest das eine Mal noch da. Ich bin gespannt, ob es bei der Lieferung dabei sein wird.

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Und hier ist der Grund, aus dem ich überhaupt auf die Suche gegangen bin: der stillfreundliche Pyjama. Tatsächlich ist es gar nicht so leicht, so einen in schön und praktisch, in wohlmöglich noch guter Qualität, zu finden. Pyjamas zu knöpfen braucht man in den Läden derzeit nicht zu suchen, hauptsächlich gibt es T-Shirt + Shorts-Angebote oder Oberteile mit Knöpfen, die aber nur Zier sind. Ich hoffe der da^ entpuppt sich als super duper 1A Wahl.

Nun freue ich mich auf die Lieferung, in 5-8 Tagen soll es soweit sein. Mit dem Pyjama wäre auch DIE Tasche dann fast komplett.

Alle Fotos stammen von verbaudet.de, dieser Post ist nicht gesponsert.

A MINI-BREAK MEANS TRUE LOVE.

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Über Himmelfahrt waren wir in Dänemark, auf der Insel Als. Letztes Jahr war ich mit meiner Schwester schon mal dort, dieses Mal war das Wetter netterweise um Längen besser. Ein kleiner Sommer im Mai.

2

Auf Kegnaes habe ich schon vor einer Weile eine Ferienwohnung gebucht. Die kleine Insel ist über eine Damm mit der Insel Als verbunden und gehört quasi dazu. Auf dem Weg dorthin wurde durch die Autoscheibe klar, dass es recht windig zu sein schien.

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LIFE LATELY.

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Schon vor einer ganzen Weile habe ich die Erdbeeren, die bei meinen Eltern nach dem Umzug zwischengeparkt waren, abgeholt und auf dem neuen Balkon in neue Kästen gepflanzt. Einen adäquaten Kasten zu finden war gar nicht so leicht, aber wir sind ganz gut zufrieden.

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Ein paar Überbleibsel von Ostern, die inzwischen schon Geschichte sind. 🙂

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Für eine Woche waren wir im Süden des Landes, zu einer Konfirmation und zum Zeit mit der Familie verbringen. In einem Baumarkt habe ich dort diese lustigen Gesellen gesehen. Die Handykamera hat sie als Gesichter erkannt.

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In Stuttgart haben wir von einer Bekannten eine ganze Menge Babykram ausgeliehen. Auf dem Weg zurück meldete sich der kleine Hunger.

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Wieder zurück im hohen Norden, entdeckte ich die ersten Blüten. Inzwischen sind sogar schon Fruchtansätze zu erkennen.

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Pflanzlicher Familienzuwachs: ein Fettkraut. Es ist eine fleischfressende Pflanze, die hoffentlich die Trauerfliegen und auch Fruchtfliegen fängt. 2, 3 hat sie sich schon geschnappt.

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Die Zusammenlegung von zwei Haushalten ergibt drei Longboards. Damit die nicht in der Ecke stehen, wo sie gerne auch mal umkippen, hängen sie nun an der Wand und warten auf ihren Einsatz. So langsam gibts ja auch Wetter, welches wirklich dazu einlädt. Wobei ich mich dezent zurück halte. Im neunten Monat muss sowas nicht sein, finde ich.

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Inzwischen habe auch ich endlich den zweiten Teil von Guardians of the Galaxy gesehen und bin wirklich positiv angetan. Natürlich habe ich das special Menü mit Guardiansbecher und Schlüsselanhänger genommen! 😉

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Gestern habe ich mir neue Schuhe gegönnt, die Wärme setzt einem doch schon zu und darum habe ich mich für eine Schwangerenfreundliche Variante der Sandale entschieden: Birkenstocks, Modell Arizona. Die zu finden war gar nicht mal so leicht, da mir die Reise in die City zu weit war. Also bin ich hier im Stadtteil durch die Läden geeiert, was bei 28°C durchaus kein Zuckerschlecken war. Hat ja keiner gesagt, dass es leicht wird… Im letzten Laden wurde ich dann fündig. Better late than never…

before easter.

good-friday-germany©iStockphoto.com/MKucova

Am Mittag wurde es plötzlich im ganzen Land dunkel. Diese Finsternis dauerte drei Stunden.

Dann zerriss im Tempel der Vorhang vor dem Allerheiligsten von oben bis unten.

Jesus schrie noch einmal laut auf: »Vater, in deine Hände gebe ich meinen Geist!« Dann starb er.

Der römische Hauptmann, der die Hinrichtung beaufsichtigt hatte, lobte Gott und sagte: »Dieser Mann war wirklich unschuldig!«

Betroffen kehrten die Menschen, die ein Schauspiel erleben wollten, in die Stadt zurück.

Die Freunde Jesu und die Frauen, die mit ihm aus Galiläa gekommen waren, hatten aus einiger Entfernung alles mit angesehen.

(Lukas 23, 44-49)

 

möwengeschrei.

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So nervig Möwen auch sind, wenn sie gerade dabei sind einem die Pommes abzujagen oder sich lautstark um ein runtergefallenes halbes Brötchen kloppen – ihre Schreie, die sie beim Fliegen machen, haben mir den Winter über gefehlt.

Ihre Rufe haben was von Meer und Fernweh, irgendwie auch von Sommer. Im Winter war es verschwunden und mit den ersten Sonnenstrahlen ist auch das Möwengeschrei wieder gekommen.

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baby babe.

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Wenn ein Baby unterwegs ist, muss man sich nicht nur gefühls- und kopfmässig umstellen bzw. vorbereiten – nein, auch Zuhause verändert sich einiges. Zum Teil schon lange, bevor das Baby überhaupt kommt. Hier im Hause musste zum Beispiel erst mal umgezogen werden, was durchaus anfallen kann, wenn nicht genug Platz ist oder die werdenden Eltern noch gar nicht zusammenwohnen.

An Babysachen alles neu zu kaufen ist dabei gelinde gesagt Quatsch. So ein kleiner Wurm wächst ratzfatz, alle die kleinen Sachen passen zum Teil nur für ein paar Wochen. Abgesehen davon, dass man meist auch ganz viel geschenkt bekommt. Weiterlesen

the mountains were calling,

so i followed.

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Ich war noch in Bayern. Bis zum aktuell vergangenen Oktober jedenfalls. Innerhalb Deutschlands nie südlicher als Marburg gekommen, nahm ich nun dann doch die ewig lange Autofahrt auf mich. Ab in den Allgäu.

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Mit ein wenig Wegzehrung.

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Schloss Neuschwanstein war unter anderem im Touriprogramm. Dort war es suuuper kalt und wir mussten noch länger warten, bis die Führung endlich startete. Brrr. Aber es gab eine Leberkäsesemmel zum Trost. Immerhin.

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Morgenkaffee.

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Allgäukühe. Diese hier ohne typische Kuhglocke, sonst meist mit.

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Meine Souvenirs. Ein winziger Magnet und eine Kuhglocke mit dem Schloss darauf. Zwei Fliegen mit einer Klappe, quasi.

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Während des Urlaubs wurden die Berggipfel langsam weiß und bei einer Bergwanderung lief ich diesem kleinen Flecken Schnee über den Weg.

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Das Gipfelkreuz.

Die Bilder sind vom meinem instagram (@zuckerhaut). Es gibt noch ein paar Bilder mehr von dieser Reise, aber die sind alle noch auf der Speicherkarte. Vielleicht habe ich ja irgendwann mal die Muße, sie dort herunter zu holen.